Das Prüfgerät für die Elektronenarbeitsfunktion von Metallen misst die thermische Elektronenemission von einer erhitzten Metallkathode und bestimmt die Elektronenarbeitsfunktion des Metalls mittels der linearen Richardson-Methode. Es ist für die Untersuchung der thermoionischen Emissionseigenschaften von Kathodenmaterialien und der physikalischen Eigenschaften ihrer Oberflächen ausgelegt.
Aufbau des Instruments:Das Instrument besteht aus einer Versuchseinheit und einer oben montierten Metalldiode.
Merkmale:- Integriertes Design, das aufwendige Verkabelung überflüssig macht.
- Die Diode ist durch ein transparentes Gehäuse geschützt und unempfindlich gegenüber Beschädigungen.
Experimentelle Details:Messung der elektronischen Arbeitsfunktion von Wolfram (Tungsten) mittels einer idealen Diode.
Ziele:- Die grundlegenden Prinzipien der thermoionischen Emission verstehen und eine Methode zur Messung der Arbeitsfunktion beherrschen.
- Die elektronische Arbeitsfunktion von Wolfram mittels der linearen Richardson-Methode bestimmen.
- Techniken zur Datenverarbeitung erlernen.
Spezifikationen / technische Daten (siehe unten):Detaillierte Angaben zum Instrument und zur Diode sowie die Beziehung zwischen Filamentstrom und Filamenttemperatur finden Sie im Abschnitt technische Spezifikationen weiter unten.
Technische Spezifikationen:- Standard- (ideale) Diode Spezifikationen
- Filamentmaterial: Reines Wolfram
- Filamentstrom (angegebener Betriebsbereich): Nennwert 0,5–0,82 A (empfohlener Prüfbereich: 0,56–0,76 A)
- Filamentdurchmesser: 7,5 × 10^-5 m
- Anodenmaterial: Nickel
- Anodenlänge: 0,015 m
- Anodeninnendurchmesser: (9,0–9,2) × 10^-3 m
- Beziehung zwischen Filamentstrom und Filamenttemperatur (Paare I (A) → T (10^3 K)):
- 0,52 A → 1,93 × 10^3 K
- 0,56 A → 2,00 × 10^3 K
- 0,60 A → 2,07 × 10^3 K
- 0,64 A → 2,14 × 10^3 K
- 0,68 A → 2,21 × 10^3 K
- 0,72 A → 2,28 × 10^3 K
- 0,76 A → 2,35 × 10^3 K
- 0,80 A → 2,42 × 10^3 K
- Filamentstrom und Anodenspannung sind entsprechend den Diodenspezifikationen einstellbar.