ProduktübersichtnetLINK PROXY NL 51N-DPL ist ein aufsteckbarer PROFINET/PROFIBUS-Proxy-Stecker zur Integration eines bestehenden PROFIBUS DP-Slaves in ein PROFINET-Netzwerk. Das Gerät wird direkt auf die PROFIBUS DP-Schnittstelle des Slaves gesteckt und über eine RJ45-Buchse an PROFINET angeschlossen. PROFINET-seitig verhält es sich wie ein Standard-E/A-Gerät; die Prozessdaten des Slaves werden als Module in PROFINET-Slot/Subslot abgebildet.
Highlights- Schnelle Umwandlung von PROFIBUS DP-Slaves in PROFINET IO-Devices
- Direktmontage auf der PROFIBUS DP-Schnittstelle
- Volle Unterstützung von PROFIBUS-Alarme, Diagnose und DPV1
- Automatische GSDML-Generierung zur einfachen Importierung in PROFINET-Controller
- Zertifiziertes Gerät – separate PROFINET-Zertifizierung durch den Kunden entfällt
Unterstützte Protokolle- PROFIBUS DP (Slave)
- PROFINET IO-Device
Inbetriebnahme & KonfigurationDie Inbetriebnahme erfolgt über den Ethernet-Port, entweder per Direktverbindung zum PC oder über einen PROFINET-Switch zur Laufzeit. Konfiguration und Diagnose erfolgen mit dem FDT/DTM-basierten Tool SYCON.net. Ist die GSD-Datei des Slaves nicht vorhanden, identifiziert eine Scan-Funktion das Gerät automatisch am PROFIBUS und ermittelt die Konfigurationsparameter.
Technische Daten- Formfaktor: Proxy-Stecker zum direkten Aufstecken auf die PROFIBUS DP-Schnittstelle
- PROFINET-Anschluss: RJ45-Netzwerkbuchse
- Versorgung: 24 V (Versorgung kann vom DP-Slave abgegriffen und auf COMBICON-Stecker geführt werden)
- Automatische Scan-Funktion und GSDML-Erzeugung zur Vereinfachung des Imports in PROFINET-Tools
- Unterstützt PROFIBUS-Alarme, Diagnose und DPV1
- Kein externer Bus-Abschlusswiderstand erforderlich bei kurzen PROFIBUS-Strecken
Bestellung & Dokumentation- Familie: netLINK PROXY
- Modell/Artikelnummer: NL 51N-DPL
- Einsatz: Nachrüstung vorhandener PROFIBUS DP-Slaves zu PROFINET ohne Neuentwicklung
- Verfügbare Dokumente: Installations- und Hardwarebeschreibung, Konfigurationsanleitungen, Datenblätter und Anwendungsnotizen