Das ERICHSEN Wechselklima-Korrosionsprüfgerät Modell 608 für eine (Modell 608-1) bzw. zwei (Modell 608-2) frei wählbare Prüfkammer.
- Kompaktes Korrosionsprüfgerät für zyklische Tests und Wechselklimabeanspruchung bzw. wechselnder Korrosionsbelastung. (Normen s. unten).
- Anschluss für eine bzw. zwei Prüfkammern aus umweltfreundichem, säure- und wärmebeständigem PP-Material (vielseitig kombinierbar – runder oder eckiger Prüfraum).
- Integrierte Vorratsbehälter für ca. 200 l Sprühlösung (Garantiert einen nachfüllfreien Prüfbetrieb über einen Zeitraum bis zu einer Woche).
- Integriertes Touch-Bedienfeld zur einfachen Auswahl der Prüfabläufe sowie der Eingabe der Prüfparameter.
- Zyklische Korrosionstests wie wechselnde Perioden von Salznebel-, Feuchtigkeits- und Trocknungstests können bedienerfreundlich gestartet werden und werden daraufhin vollautomatisch durchgeführt.
- Einfache Be- und Entladung des Prüfraums durch pneumatisch öffnende Prüfkammerkuppel.
- Optimale Einstellung der zu versprühenden Lösung stufenlos vorwählbar.
PrüfkammernJe nach Bedarf können verschiedene Prüfkammergrößen mit Prüfraumvolumen von 400 l, 1000 l oder 2000 l dazu gewählt werden. Die Prüfkammern (400 l bzw. 1000 l) werden in runder und reckteckiger Bauweise angeboten. (Bei Modell 608-1: Anschluss für eine Prüfkammer / Bei Modell 608-2: Anschluss für zwei Prüfkammern)
Zweck und AnwendungEisen- und Nichteisen-Metalle sind stets der aggressiven Einwirkung von Feuchtigkeit, Säuren, Laugen, Gasen usw. ausgesetzt. Die Wahl des richtigen Oberflächenschutzes ist daher von entscheidender Bedeutung. Der Markt bietet viele unterschiedliche Materialien und Qualitäten an, deren Eigenschaften nicht über den (wohlbekannten) Daumen zu bestimmen sind. Deshalb ist die Eignungsprüfung des korrosionsgeschützten Materials der beste Schutz gegen unliebsame Überraschungen. Des weiteren ist natürlich auch die vergleichende Qualitätskontrolle während der Produktion von zunehmender Bedeutung. Die bekanntesten Verfahren sind Sprühnebelprüfungen mit verschiedenen Natrium-Chlorid-Lösungen sowie die Beanspruchung in Schwitzwasserklimaten.
Prinzip der PrüfungIn Übereinstimmung mit den unten aufgeführten Normen und Spezifikationen werden aggressive Lösungen vernebelt. Diese Nebel umgeben in einer beheizten Prüfkammer die eingebrachten Proben kontinuierlich oder zyklisch. Die Korrosionsbeständigkeit der einzelnen Probenqualitäten wird durch den Zeitunterschied ermittelt, der zwischen dem ersten Auftreten von Korrosionsspuren an den verschiedenen Proben liegt.