ProduktübersichtDer D-FW 440 L ist ein in-situ Filterlecküberwacher, zertifiziert nach EN 15859 (TÜV). Er arbeitet nach dem triboelektrischen Prinzip und erkennt Feststoffpartikel in Gasströmungen in Echtzeit bei geringem Wartungsaufwand und direkter Messung im Kanal.
Vorteile- Zuverlässige Leckerkennung
Direktmessung im Kanal ermöglicht sofortiges Erkennen von Filterausfällen. - Normenkonforme Überwachung
Ausgelegt für Überwachung gemäß EN 15267-1/-2, EN 15859 und verwandten internationalen Normen. - Erprobte triboelektrische Messtechnik
Partikelerkennung basierend auf Ladungswechsel, geeignet für anspruchsvolle Industrieumgebungen. - Einfache Installation und Integration
Kompaktes Design; Standardausgang 4–20 mA und zwei unabhängige Alarmrelais zur Systemintegration. - Wartungsarm
Keine beweglichen Teile oder Verbrauchsmaterialien, reduziert Stillstandszeiten und Betriebskosten. - Unterstützt vorausschauende Wartung
Erkennt Änderungen in Reinigungsimpulsen und Emissionstrends zur Vermeidung ungeplanter Ausfälle. - Breite Branchenanwendbarkeit
Geeignet für Zement, Stahl, Energie, Pharma, Holz, Lebensmittelverarbeitung und weitere Branchen.
Konformität & Zertifizierungen- TÜV-zertifiziert nach EN 15267-1 (2009)
- EN 15267-2 (2023)
- EN 15859 (2010)
- EN 14181 (2015)
- US EPA fähig
Anwendungen- Filterleck-Erkennung und Staubemissionskontrolle
Kontinuierliche Überwachung von Gewebefiltern, Zyklonen und Abluftkanälen zur frühzeitigen Erkennung von Filterverschleiß. - Prozesssteuerung und Trendüberwachung
Erkennt Störungen (Reinigung, Belüftung) und unterstützt die Langzeitanalyse der Anlagenleistung. - Retrofit und kompakte Einbauten
Geeignet für Nachrüstungen und beengte Einbauverhältnisse, die eine direkte In-situ-Messung erfordern.
Technische Daten- Messgröße: Feststoffpartikel im Gasstrom
- Messprinzip: Triboelektrisch, in-situ, einseitige Installation
- Messbereiche: Nachweisgrenze 0,01 mg/m³; Zertifizierungsbereich 0 ... 7,5 mg/m³; weitere Bereiche 0 ... 15 mg/m³ und 0 ... 100 mg/m³; bis zu mehreren g/m³ je nach Bedingungen
- Schutzart: IP66
- Versorgung: 24 V (±10 %) oder 100 ... 240 V~ ±10 %, 50/60 Hz
- Leistungsaufnahme: Max. 10 W DC/AC
- Ausgangssignale: 2 × unabhängige SPDT-Relais (max. 30 V/5 A oder 240 V~/5 A), isolierte 4 ... 20 mA Schleife (max. Schleifenwiderstand 250 Ω)
- Kommunikation: 2 × RS-485, 1 × USB; Modbus RTU (VDI 4201 kompatibel)
- Umgebungsbedingungen: Temperatur –20 … 50 °C; Luftfeuchte ≤ 95 % rF (nicht kondensierend)
- Prozessbedingungen: Max. 300 °C (optional bis 700 °C); Druck bis 600 kPa bei ≤300 °C; Strömungsgeschwindigkeit getestet 3–40 m/s
- Werkstoffe: Gehäuse Aluminium (lackiert); Sonde Edelstahl 316L; Isolierung Ryton (PPS)
- Sondenlängen: Standard 500 mm; Optionen bis 1 750 mm in 250/500 mm Schritten
- Gewicht: 1,5 kg (ohne Sonde)