SIR-Infrarot-Kantensensoren sind für die Erkennung von schalltransparenten Materialien wie Textilien oder Materialien mit sehr dichter Webstruktur ausgelegt. Bei Einsatz in Bahnführungssystemen liefern diese Sensoren präzise und zuverlässige Materialerfassung und optimieren so die Bahnausrichtung während des Produktionsprozesses.
Infrarot-Kantensensoren verfügen über einen LED-Sender, der Infrarotstrahlen aussendet, und einen PSD-Empfänger, der diese Strahlen in ein elektrisches Signal umwandelt. Anhand der Signalintensität ermittelt der Mikroprozessor den Teil des Sensor-Erfassungsbereichs, der vom Material innerhalb der Gabel abgedeckt wird, und berechnet die Kantenposition des Materials.
SIR-Sensoren sind je nach Gabelbreite in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die von 30 mm bis 181 mm reichen, mit einem Erfassungsbereich von 5 mm bis 84 mm und einer Auflösung von bis zu 0,0025 mm. Es sind auch Ausführungen mit Schutzklasse IP54 verfügbar, wodurch sie staub- und spritzwassergeschützt sind.
Zur einfachen Kalibrierung und Verwaltung verfügen die Ausführungen SIR-M, SIR.70 und SIR.71 über eine integrierte Tastatur mit Tasten und einer LED-Leiste, was die Bedienung des Systems vereinfacht.
Durch den gleichzeitigen Einsatz von zwei Sensoren kann die Mittenführung per Fernbedienung ausgewählt werden, was die Ausrichtungsgenauigkeit weiter verbessert.
In einem kompletten Bahnführungssystem arbeiten die SIR-Infrarot-Kantensensoren mit den Modellen MWG22, MWG10.1, der SmartMotion-Technologie und dem WLigo-Display sowie mit mechanischen Rahmen wie den WG-Offset-Schwenkrahmen, den WR-Lenkrollen und den AT-Linearantrieben zusammen, um die Bahnausrichtung während der Produktion aufrechtzuerhalten.
SIR-Sensoren können an manuellen, mikrometrischen oder automatischen Sensorhaltern montiert werden.
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