Automatischer Probengeber / für Flüssigkeiten
WasserAbwasserautomatisch

Automatischer Probengeber / für Flüssigkeiten - Proffico sp. z o.o. - Wasser / Abwasser / automatisch
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Eigenschaften

Mustertyp
für Flüssigkeiten, Wasser, Abwasser
Technologie
automatisch, Vakuum, gekühlt
Anwendung
für Umweltanalyse
Weitere Eigenschaften
tragbar, Edelstahl, festinstalliert, batteriebetrieben, Kontroll

Beschreibung

Übersicht
Automatische Probenahmegeräte entnehmen repräsentative Abwasserproben zur Laboranalyse. Entnahmearten sind zeitproportional, volumenproportional und durchflussproportional. Geräte sind als stationäre (Netzstrom) oder mobile Ausführungen mit verschiedenen Förder- und Pumpenkonzepten verfügbar.

Anwendbare Vorschriften
  • Vorschriften zu Stoffen, die besonders schädlich für das aquatische Umfeld sind, und zu Bedingungen für Einleitungen von Abwasser und Regenwasser (Beispiele nationaler Rechtsverweise)
  • Vorschriften zu Stoffen, deren Einleitung in Industrieabwässer einer wasserrechtlichen Genehmigung bedarf (Beispiele nationaler Rechtsverweise)
  • Vorschriften zu Pflichten von Lieferanten von Industrieabwässern und zu Bedingungen für die Einleitung in Abwasseranlagen (Beispiele nationaler Rechtsverweise)

Probenabgabe – direkt und indirekt
Proben müssen repräsentativ sein und dürfen nicht vermischt werden. Übliche Zuführtypen sind Radzuführungen (oft mit Zwischenabstellfläche) und XY-Zuführungen. Radzuführungen sind einfacher, erfordern ggf. einen Wechsel der Zwischenfläche bei Flaschengrößenwechsel. XY-Zuführungen ermöglichen das Absetzen ohne Zwischenfläche und bieten mehr Flexibilität bei höheren Kosten. Kreisförmige Verteiler mit Ablageflächen erfordern regelmäßige Reinigung und erhöhen das Risiko von Probenvermischung.

Pumpentyp
Es werden zwei Pumpentypen eingesetzt:
  • Peristaltische Pumpen – erlauben direkte, vom Durchfluss proportionale Entnahme durch Zählung der Umdrehungen; sie sind empfindlich gegenüber Feststoffen und Verschmutzung, die Schläuche verstopfen und zu ungenauen Proben führen können. Geeignet für behandeltes Ablaufwasser.
  • Vakuumpumpen – messen Volumen über Sensoren, die dem tatsächlichen Durchfluss entsprechen, sind widerstandsfähiger gegen Verschmutzung und geeignet für Probenahmen an Zuläufen und Förderstationen; meist teurer.

Probenlagerungstemperatur – aktive und passive Kühlung
Proben sollten während der Entnahme bei etwa 0 °C bis 4 °C gelagert werden. Stationäre Einheiten nutzen in der Regel eine aktive 24-h-Kühlung. Mobile Einheiten benötigen effektive Kühlung, hervorragende Isolierung und leistungsfähige Batterien; viele mobile Lösungen bieten nur passive (Kartuschen-)Kühlung, die bei erhöhten Umgebungstemperaturen versagen kann und die Einhaltung akkreditierter Messanforderungen gefährdet.

Konstruktion
  • Robustes Edelstahlgehäuse – bevorzugt wegen hoher Witterungsbeständigkeit gegenüber Sonne, Regen und Temperaturschwankungen. Kunststoffgehäuse sind günstiger, altern jedoch unter UV-Belastung und werden bei niedrigen Temperaturen spröde.
  • Trennung von Probenkammer und Elektronik – empfohlen wird, die Kammer mit den Proben von der Elektronik/Steuerkammer zu trennen, um Schäden bei Überflutung zu vermeiden; die Steuerkammer sollte über der Probenkammer angeordnet sein.

Einsatzort – stationäre und mobile Modelle
Stationäre Probenahmegeräte werden typischerweise an Zuläufen/Abläufen von Kläranlagen oder an Hebewerken installiert. Mobile Geräte werden für temporäre Kontrollen eingesetzt und bieten verschiedene Zuführkonfigurationen; sie haben größere Herausforderungen hinsichtlich zuverlässiger aktiver Kühlung und Energieversorgung.

Zusätzliche Informationen
Ein technischer Leitfaden (PDF) und eine Checkliste für den Kauf werden üblicherweise bereitgestellt, um bei technischer Auswahl und Beschaffung zu unterstützen.

Technische Spezifikationen
  • Probenahmemodi: zeitproportional, volumenproportional, durchflussproportional
  • Zuführtypen: Radzuführung (kann Zwischenabstellfläche erfordern), Radzuführung mit Zwischenabstellfläche, XY-Zuführung
  • Pumpentypen: peristaltisch (zählt Umdrehungen, empfindlich gegenüber Feststoffen), Vakuum (Volumensensor, widerstandsfähiger gegenüber Verschmutzung)
  • Empfohlene Probenlagerungstemperatur: ca. 0 °C bis 4 °C
  • Kühlung: 24-h-Aktivkühlung empfohlen; passive (Kartuschen-)Kühlung oft unzureichend bei langanhaltend hohen Umgebungstemperaturen
  • Gehäuse: Edelstahl bevorzugt für Außendauerhaftigkeit; Kunststoffgehäuse weniger langlebig, aber kostengünstiger
  • Design-Best-Practice: Trennung von Probenkammer und Elektronik (Elektronik oberhalb der Probenkammer)
  • Bereitstellung: stationär (Netzanschluss) und mobil (erfordert Batterien, Isolierung und effektive Kühlung)

Kataloge

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.