Unser kleiner Hochtemperatur-Laborofen kann bei 3000 °C unter Schutzgas betrieben werden und verbraucht dank des hocheffizienten Graphitisolierpakets nur wenig Strom. Die heiße Zone mit einem Durchmesser von 4″ und einer Höhe von 8″ (101 mm x 204 mm) eignet sich für die Verarbeitung kleiner Chargen oder die Materialforschung bei ultrahohen Temperaturen. Der Betrieb im Vakuum ist ebenfalls möglich, jedoch auf 2200 °C begrenzt, um die Lebensdauer des Heizelements und der Abschirmungen zu maximieren.
Die Bedienung über die (optionale) HMI-Schnittstelle ist intuitiv und leicht zu erlernen. Für die Kontrolle niedriger Temperaturen wird ein einziehbares Thermoelement verwendet. Der RTC zieht sich automatisch zurück und schaltet die Steuerung bei einem voreingestellten Temperatursollwert auf ein Pyrometer um.
Zu den Anwendungen gehören: Sintern, Kohlefaserverarbeitung, Karbonisieren, Keramikbrennen, Entgasen, Wärmebehandlung und vieles mehr.
Spezifikationen
Beladung von oben mit aufklappbarem Deckel.
Graphitzone (Wolfram-Heißzone verfügbar).
temperaturgleichmäßigkeit +/- 10 °C.
4″ Durchmesser x 8″ hoch (101 mm x 203 mm) heiße Zone.
HMI-Steuerungssystem mit Datenerfassung.
TC- und Pyrometer-Temperaturregelung.
Einzelheiten
1. Kammer und heiße Zone
Die Ofenkammer ist rund und wird mit einem aufklappbaren Deckel geliefert, um das Be- und Entladen zu erleichtern. Die Kammer ist doppelwandig, aus rostfreiem Stahl der Güteklasse 304L gefertigt und im Heli-Arc-Verfahren zusammengeschweißt. Die Kammer ist elektropoliert, um eine saubere, glänzende und dauerhafte Oberfläche zu erhalten.
In unseren Graphit-Heizzonen verwenden wir eine faserige Graphitisolierung. Ein widerstandsbeheiztes Graphitelement umgibt den Arbeitsbereich. Die Stromzufuhr zu diesem Element erfolgt über eine Reihe von Graphitstiften, die keine Gewindeverbindungen benötigen. Dadurch wird die Ausfallzeit für den Austausch des Elements reduziert.
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