Drahtglühöfen mit kontinuierlicher Beschickung verfügen über bis zu zwölf offene Drahtförderrohre. Die Drahtein- und -auslassflansche passen sich an ein Drahtvorschubsystem an (Drahtvorschub und -aufnahme). Der Ofen ist vertikal für ein vereinfachtes Drahtstütz- und Spannsystem aufgestellt, das die Schwerkraft zu seinen Gunsten nutzt.
Durch die Verwendung von Hitzeschilden auf beiden Seiten der heißen Zone mit hoher Gleichmäßigkeit wird ein einzigartiger Temperaturgradient geschaffen, der eine kontrollierte Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeit ermöglicht. Unsere Drahtglühöfen sind in der Lage, Betriebstemperaturen von bis zu 2500°C (4500F) mit Hilfe elektrischer Heizelemente aufrechtzuerhalten.
Das Ofensystem umfasst eine Inertgas- oder Reduktionsgasumgebung für die Drähte und die Kammer, mit Gasströmen zur Erzeugung von Druckunterschieden, um das Eindringen von Luft in die Ofenrohre und die Kammer zu verhindern.
Allgemeine Spezifikationen:
Speziell für das kontinuierliche Glühen von Drähten entwickelt
18″ (457 mm) langer beheizter Abschnitt
Einzigartige Temperaturgradienten für kontrolliertes Aufheizen und Abkühlen des Drahtes
Bis zu zwölf offene Drahtzuführungsrohre
Betrieb mit Inertgas oder Wasserstoff
Heizelementabschirmungen aus Wolfram- oder Tantal-Mesh
Sauerstoffmonitor mit akustischem Alarm zur Überwachung der Ofenatmosphäre
Die Kammer ist für die Aufnahme von bis zu zwölf Zuführungsdrähten ausgelegt. Die Drähte werden zunächst durch ein Führungsrohr aus rostfreiem Stahl an der Oberseite geführt und gelangen dann in die Ofenzone mit höherer Temperatur (max. 2500 °C). In diesem Bereich erreichen die Drähte ihre Glühtemperatur. Die heiße Zone ist eine sehr gleichmäßige Temperaturzone, die eine wiederholbare und zuverlässige Erwärmung ermöglicht. Anschließend gelangt der Draht in die untere Kühlzone mit einem Temperaturgradienten, der so eingestellt ist, dass die Abkühlungsgeschwindigkeit entsprechend den Prozessspezifikationen gesteuert wird.
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