ÜbersichtDer Injection Molding Compounder von IMC Technology verbindet das kontinuierliche Compoundieren über Extrusion mit dem diskontinuierlichen Spritzgussprozess. Das System ermöglicht Inline‑Compoundierung innerhalb des Spritzgusszyklus für ein breites Werkstoffspektrum, reduziert Materialhandling und bietet signifikante Materialkosten‑Einsparpotenziale. Ein Materialakkumulator entkoppelt den kontinuierlichen Extruderfluss von den Injektions‑ und Haltephasen; ein Transferventil und das ShotPot‑Konzept steuern die Übertragung und Schussbildung.
Hauptmerkmale- Inline‑Compoundierung kombiniert mit Spritzgießen (kontinuierliche Extrusion + diskontinuierlicher Spritzguss)
- Modulares Zweischnecken‑Extruder‑Design, konfigurierbar für spezifische Anwendungen
- Materialakkumulator zur temporären Speicherung des Schmelzguts während Injektions‑ und Haltephasen
- Transferventil zur Trennung von Niederdruck‑Extruder und Hochdruck‑ShotPot während der Injektion
- ShotPot‑Injektionseinheit ermöglicht kombinierten Transfer von frischem und gespeichertem Schmelzgut für konstante Schussbildung
- Geeignet für nahezu alle Compounds, einschließlich gefüllter und faserverstärkter Werkstoffe
Vorteile- Reduzierte Materialbeschaffungs‑ und Handhabungskosten
- On‑demand‑Formulierung und Inline‑Anpassung der Materialeigenschaften
- Nachhaltige, materialschonende Produktion durch Ersatz mehrstufiger Prozesse
- Schutz des Rezeptwissens durch integrierte Verarbeitung
Prozesskomponenten und Technologien- Zweischneckenextruder für Compoundierung: ko‑ oder gegenläufige Ausführungen, modulare Prozesseinheiten, hohe Schmelz‑ und Compoundierleistung
- Gravimetrische Einkomponenten‑Dosierung (Loss‑in‑Weight): präzise Zuführung von Matrix, Füllstoffen und Verstärkern; Dosiergerät abgestimmt auf Rohstoffarten
- Materialakkumulator: Schnittstelle zwischen kontinuierlicher Extrusion und diskontinuierlichem Spritzguss; optimierte Strömungskanäle; integrabel in die Maschinensteuerung oder eigenständig betrieben
- ShotPot‑Injektionseinheit: kolbenbasierte Injektion (anstelle einer Schnecke) mit sehr breiter Schussgewichts‑Spanne, konstante Schussgewichtsführung und maximale Hublastausnutzung
- Vollständig integrierte Steuerung: Dosierung, Extrusion, Akkumulator und Injektionseinheit synchronisiert mit der Spritzgussprozesssteuerung
Anwendungen / Einsatzfälle- Inline‑Compoundierung für Produktionen, in denen die Integration Materialhandling und Kosten im Spritzguss reduziert
- Verarbeitung gefüllter und verstärkter Compounds, einschließlich faserverstärkter und leichtbauender Materialien
- Szenarien mit Bedarf an schnellem Formulierungswechsel oder bedarfsorientierter Materialanpassung
Technische Spezifikationen- Funktion: Inline‑Compoundierung + Spritzguss (IMC)
- Extruder: modulares Zweischnecken‑Design, applikationsspezifisch konfigurierbar
- Akkumulator: temporäre Schmelzspeicherung zur Entkopplung kontinuierlicher und diskontinuierlicher Prozesse
- Transfersystem: Transferventil zur Trennung von Niederdruck‑Extruderseite und Hochdruck‑ShotPot während Injektion/Halt
- Dosierung: gravimetrische Einkomponenten‑Dosierung (Loss‑in‑Weight) für präzise Zudosierung von Matrix, Füllstoffen und Verstärkern
- Injektion: ShotPot / kolbenbasierte Injektionseinheit (breiter Schussgewichtsbereich, hohe Konsistenz)
- Integration: System vollständig in die Maschinensteuerung integrierbar für synchronisierten Betrieb
- Materialumfang: geeignet für nahezu alle Compounds, einschließlich faserverstärkter Werkstoffe
- Hauptvorteile: Materialkosteneinsparungen, anpassbare Materialeigenschaften, nachhaltiger Inline‑Prozess, Ersatz mehrstufiger Arbeitsabläufe