Die Feingusstechnologie hat eine jahrhundertealte Geschichte, aber auch heute noch ist sie eine gängige Wahl für Ingenieure und Designer. Denn damit lassen sich sehr komplexe Formen mit glatten Oberflächen sehr präzise herstellen. Ganz gleich, ob Sie leichte und haltbare Automobilteile oder Hochleistungskomponenten für die Luft- und Raumfahrt benötigen, mit Feinguss können Sie dieses Ziel erreichen.
Was ist Feinguss?
Sie fertigen ein Wachsmodell eines Teils an, das mit dem gewünschten Metallteil nahezu identisch ist. Das Modell wird mit Keramikschichten überzogen, die nach dem Aushärten zu einer festen Hülle werden.
Dann erhitzt man die Schale, so dass das Wachs im Inneren schmilzt und ausfließt und einen Hohlraum im Inneren der Schale bildet. Man gießt geschmolzenes Metall hinein, wartet, bis es abgekühlt ist, bricht dann die Keramikschale und erhält ein Metallteil, das genau dem Wachsmodell entspricht.
Mit dieser Methode können Sie Metallteile mit komplexen Formen, dünnen Wänden und inneren Hohlräumen herstellen. Die fertigen Teile sind maßhaltig und haben glatte Oberflächen. Aus diesem Grund entscheiden sich Bauteile für die Luft- und Raumfahrt, medizinische Instrumente, Rennsportteile und sogar Schmuck häufig für Feinguss.
Schritte des Feingussverfahrens
Im Folgenden erkläre ich Ihnen den gesamten Feingussprozess Schritt für Schritt, damit Sie genau verstehen, wie jeder Schritt ausgeführt wird.
Herstellung von Wachsmodellen
Erstellen Sie zunächst ein Modell des Teils mit Wachs. Jedes Wachsmodell ist identisch mit dem Teil, das Sie haben möchten. Sie können traditionelle Formen zum Einspritzen von Wachs verwenden oder 3D-gedruckte Wachsmodelle für das Rapid Prototyping einsetzen. Bei der Herstellung von Wachsmodellen ist es wichtig, auf die Größe und die Details zu achten, da sich dies direkt auf die Präzision des endgültigen Metallgusses auswirkt.
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