Der DX-820 ist ein handgeführtes triaxiales Fluxgate‑Magnetometer zur Messung schwacher Magnetfelder im nT‑Bereich für wissenschaftliche Forschung und industrielle Prüfungen. Es vereint eine hochempfindliche triaxiale Fluxgate‑Sonde, fortschrittliche Analog/Digital‑Erfassung und eine kapazitive Touchscreen‑Schnittstelle für den Einsatz im Feld und im Labor.
Hauptmerkmale- Kapazitiver Touchscreen mit einstellbarer Hintergrundbeleuchtung
- AC/DC‑Magnetfeldmessung
- Orthogonalitätskorrektur‑Algorithmus
- 5¾‑stellige Anzeigeauflösung
- Intelligente (automatische) Bereichsumsschaltung
- FFT‑Analyse mit Spektrumsanzeige
- Mehrsprachige Anzeige (Chinesisch und Englisch)
- Intelligente Sondenerkennung
- Hoch-/Niedriggeschwindigkeitsumschaltung
- Anzeigen gemessener Werte und Kurven (3D und pro Achse)
- Sphärische Koordinatenanzeige (Vektor und Neigungs/Deflexionswinkel)
- 3‑kanaliger Analogausgang (BNC)
- Anzeige von Extrem-/Maximalwerten und Peak‑Hold
- Ultraniedriges Sensorsrauschen
- Schwellwerterkennung mit 3D‑Alarmmodi (Keiner / Innerhalb Bereich / Außerhalb Bereich)
- Datenspeicherung (einzeln/kontinuierlich), Rückruf und Export
- USB‑C (TYPE‑C) Datenkommunikation; allgemeiner Befehlssatz, LabVIEW‑kompatibel
Funktionen und Benutzeroberfläche- Messoberfläche zeigt: 3D‑Magnetwert, Vektorwert, Deflexions/Neigungswinkel, Bereich, AC/DC‑Modus, Feldrichtung, Einheit, Zeit, Sonden‑ID und Batterie‑Ladezustand
- Touch‑Tasten für Nullstellung, AC/DC‑Umschaltung, Einheitenwechsel, Bereichswechsel, Datenspeicherung, Max/Min‑Anzeige, Bildschirmhaltefunktion und Menü
- Menüeinstellungen: Schwellenwerte, Versionsinfo, Kurvenansicht, Kommunikationseinstellungen, Geräteeinstellungen, Kalibrierung, Speichern/Anzeigen
- Kurvenfunktion: dreidimensionale Zeitbereichs‑Kurven, Einachsenanzeige, Peak‑Erkennung und FFT (0–2048 Hz) mit Peak‑Amplitude/Frequenz
- Host‑PC‑Software: Echtzeit‑Überwachung, Aufzeichnung/Plotting, automatische Sondenkalibrierung, Auto‑Zero, Auto‑Range, Schwellenalarme sowie Zeit-/Helligkeitseinstellungen
Anwendungen- Überwachung des natürlichen Erdmagnetfelds, von Labor‑ und Weltraum‑Magnetfeldern
- KALIBRIERUNG magnetischer Abschirmungen und Feldquellen
- Erkennung schwacher Magnetfelder bei geologischer Erkundung und Bohrsystemen in der Erdölindustrie
- Messung der Dämpfung und Abschirmwirkung magnetischer Abschirmungen und magnetisch abgeschirmter Räume
- Dipolmoment‑ und Restfeldprüfung von Satellitenkomponenten
- Kalibrierungsstandards für Fluxgate‑ und magnetoresistive Magnetometer sowie andere Sensoren
- Überwachung von Erdbeben‑Vorzeichen, Vulkanbeobachtung und ähnliche geophysikalische/umweltbezogene Arbeiten
- Flug- und marinemagnetische Messungen; Forschung zu schwachen Magnetfeldern in der Biowissenschaft
Technische Daten- Modell: DX-820 (handgeführtes triaxiales Fluxgate‑Magnetometer)
- Sonden‑Optionen und Bereiche: wählbar ±100 μT und ±1000 μT
- Anzeigeeinheiten: nT, μT, mGs
- Auflösung: 0,1 nT
- Genauigkeit: DC ≤ 0,5 % RDG; AC ≤ 1 % RDG
- Host‑Bandbreite: 50 kHz
- Ansprechfrequenz: ≤ 2 kHz
- Sensorrauschen: 10 bis ≤20 pTrms/√Hz bei 1 Hz
- 3D‑Orthogonalitätsfehler: < 1°
- Hysterese: < 2 nT bei 1 × Vollbereich
- Temperaturkoeffizient des Fehlers: ±1 nT/℃ (eine Bandbreite) und ±10 nT/℃ (erweiterte Bandbreite)
- Aufwärmzeit / Skalierung: Skalierfähigkeit in 15 Minuten
- AC‑Bereiche (≤100 Hz): ±100 μT / ±1000 μT
- AC (>100 Hz) (RMS): ±50 μT (RMS) / ±500 μT (RMS)
- Abmessungen (Hauptgerät): 195 mm × 90 mm × 40 mm
- Sondengröße (Standard): 24 mm × 24 mm × 109 mm; Miniatursonde: 20 mm × 20 mm × 20 mm (für Messungen in engen Räumen)
- Display: 5‑Zoll kapazitiver Touchscreen, Auflösung 720 × 1280
- Analoge Schnittstelle: BNC (3‑kanaliger Analogausgang)
- Kommunikation: TYPE‑C (USB‑C)
- Stromversorgung: integrierte Lithiumbatterie
- Leistungsaufnahme: 4,2 W
- Dauerbetrieb (Batterie): ≈3,5 Stunden
- Adaptersonde (Standard): 3D‑Fluxgate‑Sensor DXS‑101L
- Gewicht Hauptgerät: 362,8 g
- Unterstützte Software: Host‑PC‑Software mit Aufzeichnung/Plotting, automatischer Sondenkalibrierung, Echtzeit‑Serienübertragung und Abfrage per Fixbefehlen