Anwendung der Struktur eines Hubschneckenextruders für Compoundieranlagen
Abstrakt:
Chinas erster SJW-70-Einschneckenextruder mit Hubkolbenantrieb wurde im Jahr 2000 erfolgreich entwickelt. Diese international fortschrittliche Technologie schließt eine Lücke im heimischen Markt. Die Einführung dieser Maschine beendete nicht nur Chinas langjährige Abhängigkeit von importierten Buss-Knetextrudern, sondern hob auch das Niveau der chinesischen Kunststoffverarbeitung auf ein nahezu internationales Spitzenniveau.
1. Überblick
Jiangsu Xinda Tech Limited hat Chinas ersten SJW-70-Einschneckenextruder mit Hubkolbentechnik erfolgreich entwickelt. Dieser wird im Unternehmen zur Herstellung von schwarzen und farbigen Masterbatches für Polyester- und Polyolefinfasern eingesetzt. Die Maschine läuft seit über zehn Monaten im Dauerbetrieb und arbeitet stabil. Die verschiedenen produzierten Masterbatches sind gleichmäßig im Matrixharz dispergiert, insbesondere das schwarze Masterbatch mit einer Rußkonzentration von 30 %, das sich gleichmäßig in der schwarzen Chemiefaser verteilt.
Die Maschine zeichnet sich durch folgende Konstruktionsmerkmale aus: Das Gewinde der Schnecke ist nicht durchgehend, sondern wird pro Umdrehung dreimal unterbrochen. Der Zylinder ist geteilt und kann zur schnellen Materialreinigung geöffnet werden. Drei Reihen von Knetstiften sind nach einem bestimmten Muster an der Innenfläche des Zylinders angeordnet und können justiert und ausgetauscht werden. Die Stifte mit Bohrungen können mit Sensoren ausgestattet werden. Die Schneckenelemente sind je nach Anwendung segmentiert auf der Schneckenwelle montiert. Der Zylinder kann beheizt oder gekühlt werden.