Eigenschaften des Sprays
Die Luftzerstäubungsdüsen der Delavan AL-Serie bieten dem Anwender eine große Auswahl an Sprühmustern, Durchflussmengen und Zerstäubung. Im Gegensatz zu hydraulischen oder druckbeaufschlagten Düsen, bei denen die Energie des Flüssigkeitsdrucks zur Zerstäubung genutzt wird, verwenden die Düsen der AL-Serie die Energie oder ein unter Druck stehendes Gas (typischerweise Luft) zur Zerstäubung der Flüssigkeit. Dadurch kann die Flüssigkeit unter geringerem Druck zugeführt werden und trotzdem eine feine Zerstäubung erreicht werden. Dies ist auch bei abrasiven oder hochviskosen Flüssigkeiten von Vorteil.
Die Düsen sind so konstruiert, dass Durchflussmengen von fast keinem Durchfluss, wie bei der Siphoneinspeisung, bis zu über vier Litern pro Minute erreicht werden können. (Für höhere Durchflussraten in einem Luftzerstäuber, siehe Delavan '92s Swirl-Air Serie)
Die niedrigen Durchflussraten und die Luftzerstäubung sorgen bei der AL-Serie für eine extrem feine Zerstäubung. Es können Tröpfchengrößen unter 50 Mikron Sauter Mean Diameter erwartet werden. Bei den niedrigeren Durchflussraten sind Tröpfchengrößen unter 20 Mikron SMD keine Seltenheit.
Die Mechanik der Zerstäubung in der AL-Serie ist zweigeteilt. Bei der internen Mischdüse vermischen sich Gas und Flüssigkeit in der Düse. Bei einem gegebenen Flüssigkeitsdruck führt eine Erhöhung des Gasdrucks zu einer Verringerung des Flüssigkeitsstroms und einer Verringerung der Tröpfchengröße. Eine Verringerung des Gasdrucks bewirkt das Gegenteil für die Flüssigkeit.
Bei der externen Mischdüse kreuzt der Gasstrom den Flüssigkeitsstrom an der Stirnseite der Düse. Der Flüssigkeitsstrom kann konstant bleiben, während die Zerstäubung und das Sprühbild durch Anpassung des Gasdrucks verändert werden können. Die Flüssigkeitszufuhr kann über einen Siphon, durch Schwerkraft oder durch Druck erfolgen.
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