Sprühcharakteristik Luft, Dampf oder ein Prozessgas wird tangential in die Düsenkammer im Niederdruckbereich des verwirbelten Gemischs eingeführt, wodurch extreme Turbulenzen und eine Primärzerstäubung entstehen. Beim Austritt aus der Düse prallt der Kraftstoff auf den Deflektorring, der einen doppelten Zweck erfüllt: enge Kontrolle des Sprühwinkels und Aufbrechen des Sprühstrahls in noch feinere Tröpfchen (Sekundärzerstäubung). Beim Verlassen der Düse wird das Gemisch im Uhrzeigersinn verwirbelt und stromabwärts gerichtet. Die Düse kann bei bescheidenen Luftdrücken und Luftmengen (SCFM) mittlere Tröpfchendurchmesser im Bereich von 50 bis 100 Mikron erreichen. Bei Verwendung von Dampf anstelle von Luft sollte der Dampfdruck etwa viermal so hoch sein, um die gleichen Sprüheigenschaften zu erzielen. Der Zerstäubungsgrad lässt sich auch durch die Steuerung des Verhältnisses von Luft- und Kraftstoffdurchsatz variieren.
In Verbrennungsanwendungen kann Delavans Zwei-Fluid-Swirl-Air eine feine Zerstäubung bei Durchflussraten von bis zu 300 gph erzeugen. Der Brennstoff tritt axial in die Mischkammer ein und kommt mit tangential eingeleiteten Luftströmen (oder Dampf) in Kontakt. Durch die Interaktion der beiden Ströme entstehen extreme Turbulenzen und Vermischungen. Schließlich prallt das Kraftstoff-Luft-Gemisch auf einen kreisförmigen Ablenkring oder eine Zapfenplatte, bevor es die Düse als fein zerstäubter Sprühnebel verlässt. Die progressive Anwendung von Scher- und Trägheitskräften in der Düse trägt zu hohen Wirkungsgraden bei.
Swirl-Air Vorteile
- Große Kraftstoffkanäle und das Fehlen verschlungener Pfade verringern die Gefahr von Verstopfungen.
- Der Luftverbrauch (SCFM) und der Leistungsbedarf sind relativ gering, was den Einsatz kleinerer, wirtschaftlicherer Luftkompressoren und Gebläse ermöglicht.
- Gutes Zerstäubungsverhältnis.
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