Oxford Instruments Andor, ein weltweit führender Anbieter wissenschaftlicher Bildgebungslösungen, hat heute die Markteinführung einer leistungsgesteigerten rückwärtig beleuchteten sCMOS-Kamera bekannt gegeben, die sein breites Portfolio an Kameras für die physikalischen Wissenschaften und die Astronomie weiter verstärkt.
Die Leistung des rückwärtig beleuchteten 4,2-Megapixel-sCMOS-Modells Marana 4.2B-6 wurde erheblich verbessert, um seine Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Physik und Astronomie zu erweitern. Ein neuer Low Noise Mode reduziert das Ausleserauschen auf 1,0e-. In Kombination mit der marktführenden Vakuumkühlung von -45 °C und einer QE von 95 % verschiebt dies die Grenzen der Detektion weiter, selbst bei den anspruchsvollsten, lichtarmen Bildgebungsanwendungen, und ermöglicht die Verfolgung kleinerer Weltraummüllteile oder NEOs, kürzere Belichtungen, geringere Beleuchtungsstärken zum Schutz lichtempfindlicher Proben oder die Detektion von Spurenkonzentrationen von Arten.
Ein neuer Hochgeschwindigkeitsmodus wurde implementiert, um den Anforderungen schneller Bildgebungsanwendungen gerecht zu werden, wie z. B. Quantencomputer für gefangene Ionen/Atome, Sonnenastronomie, schnelle Spektroskopie oder hyperspektrale Bildgebung. Durch die Kombination dieses Modus mit einer 2-spurigen CoaXPress-Verbindung sind jetzt 135 fps anhaltender und stabiler Hochgeschwindigkeitsbetrieb möglich.
Darüber hinaus wurde ein neuer Langzeitbelichtungsmodus implementiert, der die Belichtungsflexibilität des Marana 4.2B-6 deutlich erhöht. Das Glühen des Verstärkers war ein Problem, mit dem die meisten sCMOS-Sensoren auf dem Markt zu kämpfen hatten. Mit diesem neuen Modus wird der Effekt des Verstärkerglühens bei längeren Belichtungszeiten weitestgehend unterdrückt. Dies ist besonders für Bereiche wie die Astronomie und die Erkennung von Lumineszenz bei schwachem Licht von Bedeutung.
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