Die Flotation mit gelöster Luft (DAF) ist ein bewährtes und wirksames physikalisch-chemisches Verfahren zur Behandlung einer Vielzahl von industriellen und kommunalen Prozess- und Abwasserströmen. DAF-Anlagen werden üblicherweise zur Entfernung von Ölen und Fetten sowie suspendierten Feststoffen eingesetzt, um verschiedene Behandlungsziele zu erreichen, darunter:
Produktrückgewinnung und -wiederverwendung
Vorbehandlung zur Einhaltung der Einleitungsgrenzwerte für die Kanalisation
Vorbehandlung zur Verringerung der Belastung nachgeschalteter biologischer Kläranlagen
Nachbehandlung von biologischem Klärwasser
Eindickung von
Beschreibung:
Eine der häufigsten DAF-Anwendungen ist die Vorbehandlung von Abwasser zur Entfernung von Schwebstoffen sowie Ölen und Fetten vor der Einleitung in die kommunale Kanalisation oder in eine biologische Kläranlage. Zum Beispiel:
Ein Vorbehandlungs-DAF kann von einem industriellen Einleiter eingesetzt werden, um bestimmte, von einer Kommune festgelegte Grenzwerte für Öle und Fette und/oder Schwebstoffe einzuhalten (z. B. um einen Einleitungsgrenzwert von 100 mg/l O&F usw. zu erfüllen).
Ein Industriebetrieb muss möglicherweise eine DAF-Vorbehandlung einsetzen, um Verunreinigungen (z. B. Produktfeststoffe, Öle und Fette, Schwermetalle usw.) zu entfernen, die sich negativ auf eine nachgeschaltete biologische Abwasserbehandlungsanlage auswirken würden.
In den meisten Fällen müssen die Verunreinigungen im Abwasser chemisch ausgeflockt werden, damit sie durch das Flotationssystem entfernt werden können. DAF-Vorbehandlungsanlagen kommen in nahezu allen Industriezweigen zum Einsatz. DAF hat sich bei der Entfernung biologischer Feststoffe aus Abwasserströmen als sehr effektiv erwiesen. Zu den Vorteilen gegenüber herkömmlicher Schwerkraftklärung zählen unter anderem:
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