Häufig bedrucken Produzenten ihre Verpackungen beim Einsatz von Rückverfolgungssystem. Dies hat den Zweck den Endverbraucher zu informieren, gesetzliche Vorschriften einzuhalten und Rückruf- und Produktverfolgungstätigkeiten durchführen zu können. Die Überprüfung der aufgedruckten Informationen mit OCR (Optical Character Recognition) und die Verifizierung mit OCV (Optical Character Verification) ist für die rückverfolgbare Lieferkette unerlässlich.
Unvollständige oder falsche Informationen auf Verpackungen untergraben das Ansehen der Marke und verursachen den Unternehmen teilweise erhebliche finanzielle Schäden. Um dies zu vermeiden verwenden wir OCR / OCV-Technologien in unseren Systemen mit vielen verschiedenen Lösungen innerhalb der rückverfolgbaren Lieferkette.
Obwohl OCR und OCV in der Regel ähnlich sind, gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen ihnen. Die OCR-Technologie vergleicht das Modell des gedruckten alphanumerischen Schriftzeichen mit dem Muster der einzelnen Zeichen in der Datenbank. OCV hingegen erhält Vorabinformationen über das spezifische alphanumerische Zeichenmodell und prüft, ob das aktuelle Schriftzeichen vollständig ist.
Für OCR/OCV-Technologien gelten eine Reihe von Sonderregeln. Ein typisches Zeichen sollte eine Fläche von 20-25 px * 20-25 px abdecken, während der Abstand zwischen den Zeichen zwei Pixel betragen sollte. Die fette Schrift und der hohe Farbkontrast zwischen dem Druck und dem Untergrund tragen dazu bei dass die gedruckten Zeichen leicht erkannt und überprüft werden können.