KontextKohlenbergwerk in Indonesien: Zwei Kohlebunker verstopften wiederholt während der Regenzeit aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit.
ProblemHäufige Verstopfungen von zwei Kohlebunkern bei steigender Luftfeuchtigkeit, was zu Materialansammlungen und Unterbrechungen des Materialflusses führte.
Vorläufige Lösung des Kunden- Manuelles Freischlagen durch Bediener mit Hammer und Metallstangen an den Ansammlungspunkten.
- Einbau von Innenauskleidungen, um das Anhaften der Kohle an den Bunkerwänden zu reduzieren.
Problem bleibt bestehenDie temporären Maßnahmen verhinderten die wiederkehrenden Verstopfungen nicht, weshalb der Kunde eine automatisierte Lösung prüfte.
Lösung- Installation von jeweils 4 AIRCHOC® ATEX-Einheiten an beiden Bunkern (ATEX-Version gewählt zur Minimierung des Explosionsrisikos in staubigen Atmosphären).
- Einbau eines manuellen Schalters pro Bunker zum Auslösen der AIRCHOC®-Vorgänge; die Auslösungen werden vom Steuerpanel sequenziert.
- Empfohlene Auslösehäufigkeit: 4–5 Auslösungen pro Tag zur effektiven und kontinuierlichen Reinigung der Luftleitungen.
- Anbringung eines Luftfilters an jedem Bunker zur Neutralisierung feiner Kohlestaubpartikel und zum Schutz des AIRCHOC®-Mechanismus.
ErgebnisDie Installation beseitigte das manuelle Freischlagen der beiden Bunker während der Regenzeit. AIRCHOC® wird außerdem regelmäßig an Lagerstätten für Rohstoffe (Sand, Pulver, Mehle, Körner, Holzspäne, Torf, Stroh, Mulch) und an End-of-Process-Silos wie Flugasche- oder Kalksilos eingesetzt.
Anwendungen- Lagerung von Rohstoffen: Sand, Pulver, Mehle, Körner, Holzspäne, Torf, Stroh, Mulch.
- End-of-Process-Silos: Flugasche, Kalksilos.
Technische Daten- Produkt: AIRCHOC® (für diese Installation verwendete ATEX-Version).
- Konfiguration: 4 AIRCHOC®-Einheiten pro Bunker (2 betroffene Bunker).
- Steuerung: manueller Schalter pro Bunker; sequenzierte Aktivierung über Steuerpanel.
- Empfohlene Häufigkeit: 4–5 Aktivierungen pro Tag.
- Zubehör: Luftfilter an jedem Bunker zur Neutralisierung feiner Kohlestaubpartikel.
- Zweck: Vermeidung manuellen Freimachens und Sicherstellung der kontinuierlichen Reinigung der Luftleitungen bei hoher Luftfeuchte.