Das Teilentladungsmessgerät PD 4020L kann zur Teilentladungsmessung aber auch zur Messung von Isolationsspannung eingesetzt werden. Ob bei der Prüfung von einzelnen Isoliermaterialien, wie Kunststoffen oder Lacken, oder bei der Prüfung von Komponenten aus dem Antriebsstrang, wie Statoren oder Steckverbinder, ob im Labor oder in der Fertigung, ob in Klein- oder Großserien: Das PD 4020L ist für alle Umgebungen und Anforderungen geeignet und liefert präziser Messergebnisse.
Die Teilentladungen, angeregt durch ein externes Hochspannungs- oder Stoßspannungsprüfgerät, können mit aktiver Messtechnik sowohl per Funk als auch induktiv gemessen werden. Die Funkmesstechnik ist für offene Prüflinge wie zum Beispiel einen Stator die erste Wahl. Bei geschlossenen bzw. abgeschirmten Prüflingen, wie zum Beispiel Invertern oder Motoren können Teilentladungen durch eine induktive Messung über die Anschlusskabel des Prüflings gemessen werden.
Die verschiedenen, auf den Prüfling abgestimmten Messverfahren, können bequem über unsere Steuerungssoftware DAT 3805 ausgeführt werden. Das Messverfahren der Teilentladungsmessung ist gemäß IEC 61934 ausgelegt.
Hinweis für Kalibrierung Surge Test und Messung Teilentladung
Hier können nur Werkskalibrierungen nach unseren Festlegungen durchgeführt werden. Das sind beim Surge Test die Überprüfung der Generatorspannung, die Messung (mit Oszilloskopen) der angezeigten Surge-Spannung und die Überprüfung deren Flankensteilheit. Bei der Messung der Teilentladung werden mit unserem Simulator CR 4000 drei Pegelwerte simuliert und geprüft.