Die XRD-Mühle McCrone wurde speziell für die Probenvorbereitung zur Röntgendiffraktometrie entwickelt. Sie wird u. a. für Anwendungen in der Geologie, Chemie, Mineralogie und in den Materialwissenschaften eingesetzt, sowohl in der Qualitätskontrolle als auch in Forschung und Entwicklung.
Was die Mühle so effektiv macht, ist ihr einzigartiges Mahlverfahren, in dem 48 zylindrische Mahlkörper durch Reibwirkung die Proben schonend zerkleinern. Deshalb ist die Mahldauer kurz, der Materialverlust vernachlässigbar und die Partikelgrößenverteilung sehr eng. Dadurch sind die Signale im Röntgendiffraktogramm peakförmig, mit geringen Halbwertsbreiten, was eine sehr gute Phasenanalyse ermöglicht.
Die Kristallgitterstruktur bleibt dabei weitestgehend erhalten, es kommt zu nahezu keinen Kristallbaufehlern, eine Voraussetzung für aussagekräftige Röntgendiffraktogramme.
Der 125 ml Mahlbecher ist aus Polypropylen mit einem aufschraubbaren, selbstdichtenden Verschluss aus Polyethylen. Das Gefäß ist mit einer geordneten Batterie aus 48 identischen Mahlkörpern gefüllt, die entweder aus Achat, Zirkonoxid oder aus Korund bestehen.
Eine optimale Mikronisierung ergibt sich in der Regel bei einer Mahldauer von 3 - 30 Minuten. Die typische Aufgabemenge liegt bei 2 - 4 ml.
Für die Aufbereitung von organischen Proben für eine anschließende XRD-Untersuchung bieten wir übrigens auch einen Handmörser und Pistill aus Achat an
Advantages
Kristallgitterstruktur bleibt erhalten
Enge, reproduzierbare Partikelgrößenverteilung
Minimale Verunreinigung der Probe
Sehr kompaktes Tischgerät
Mahlleistung in 4 Stufen einstellbar
Geeignet für Nass- und Trockenvermahlung
einfache Reinigung
Minimaler Wartungsbedarf