Die Optris PI 450i ist eine Infrarotkamera für Forschung und Prozesssteuerung. Die Wärmebildkamera PI 450i LT zeichnet sich durch Messstabilität und Robustheit aus. Die Infrarotkamera verfügt über ein ungekühltes Mikrobolometer mit 382 × 288 Pixeln, das radiometrische Bilder im Temperaturbereich von −20 °C bis 900 °C aufnimmt. Darüber hinaus lässt sich der Messbereich auf bis zu 1500 °C erweitern. Die Wärmebildkamera arbeitet mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 80 Hz, wodurch schnelle Temperaturänderungen mit geringer Bewegungsunschärfe erfasst werden können. Sie zeichnet sich durch einen geringen Stromverbrauch aus und benötigt nur minimale interne Verarbeitung, sodass sie rohe radiometrische Daten ausgeben kann. Dadurch ist sie für Umgebungstemperaturen von bis zu 80 °C geeignet und minimiert Messdrift. Dieses Design trägt zudem dazu bei, eine Überhitzung zu verhindern, wie sie bei vielen Hochleistungs-Wärmebildkameras häufig auftritt.
Zudem ist der Pixelabstand von 17 µm für langwelliges Infrarot ausgelegt. Diese Eigenschaft ermöglicht Messungen an kleinen Stellen ab etwa 3 × 3 Pixeln. Anwender können zudem Objektive austauschen – von Tele- bis zu Weitwinkelobjektiven –, wodurch sie das Sichtfeld und den Arbeitsabstand präzise steuern können. Dies erhöht die Anzahl der effektiven Pixel auf dem Messobjekt.
Für die Automatisierung kombiniert die PI 450i robuste Hardware mit praktischen Signalisierungsmöglichkeiten. Die optionale Industrial Process Interface kann bis zu drei Temperaturwerte oder Alarme an die Prozesssteuerung ausgeben. Sie ermöglicht zudem externe Triggerung und Synchronisation. Darüber hinaus bietet die PIX Connect-Software Echtzeitanalysen sowie Werkzeuge zur Identifizierung von heißen und kalten Stellen, Histogrammen und Trenddiagrammen. Ein Zeilenscan-Modus wandelt das 2D-Bild in ein kontinuierliches Temperaturprofil entlang einer festgelegten Linie um.
Die Wärmebildkamera PI 450i beschleunigt Arbeitsabläufe und bietet messbare Vorteile in schnelllebigen Produktionsumgebungen,
---