Kurze Einführung in die Stahlzugstange
Stahlzugstangen bestehen aus einem Stahlstabkörper und Verbindungsstücken und nehmen primär axiale Zugkräfte auf. Durch die Verbindung von Bauteilen unterschiedlicher Konstruktionen lassen sie sich zu vielfältigen Strukturformen kombinieren und ermöglichen so eine flexible und einfache Montage. Mithilfe eines Spannmechanismus kann nicht nur die Länge der Stahlzugstange angepasst, sondern auch die Vorspannung aufgebracht werden, wodurch die Steifigkeit der Konstruktion erhöht wird. Sie finden breite Anwendung in Dach-, Stützen- und Schrägseilbrücken, vertikalen Hängekonstruktionen, Fachwerk-Untergurten, Turmverankerungen und der Verankerung von Brückenhauptseilen.
Stahlzugstange für Dock und Kai
Die Stahlzugstangen des Kais sind einteilig geschmiedet, was die Biegefestigkeit des Gewindeteils erhöht. Nach einer umfassenden Härtebehandlung wird die Gesamtleistung der Zugstangen weiter verbessert.
Der Kai weist verschiedene Konstruktionen aus Stütz- und Ankerwänden auf. Die Stahlzugstangen bieten vielfältige Anschlussmöglichkeiten, um unterschiedliche Konstruktionen zu realisieren. Im Mittelteil der Stahlzugstangen können Einweg-, Zweiweg- oder Universalgelenke eingesetzt werden, um durch Setzungen verursachte Biegemomente zu minimieren. In der Praxis lassen sich verschiedene Konfigurationen kombinieren, um auch komplexere Bauanforderungen zu erfüllen. Zugstangenverbinder ermöglichen die Längenanpassung der Zugstangen und dienen gleichzeitig der Vorspannung.