Eine der einfachsten und ältesten Methoden zur Entstaubung von Gasen ist die Schwerkrafttrennung von Staubpartikeln aus dem Abgasstrom. Diese Geräte welche eine Entstaubung durch einfache physikalische Prinzipien (z.B. plötzliche Änderung der Strömungsrichtung, Zentrifugalkraft, Wirbelströmung, usw.) erledigen, nennen wir mechanische Entstauber.
Bei diesem Entstaubungssystem wird das Prinzip der plötzlichen Richtungsänderung des Gasstroms verwendet. Im Trichter befindet sich eine zusätzliche Blende, welche das Ansaugen von Schmutzpartikeln aus dem Trichter verhindert. Die Lage der Blende kann abhängig von der gewünschten Wirksamkeit der Entstaubung angepasst werden.
Dieses System findet Anwendung als erste Entstaubungsinstanz bei Anlagen wie Schlauch- oder Zyklonfiltern. Die Verwendung eines solchen Vorentstaubers verhindert die Gefahr von übermäßigem Verschleiß des Filtermaterials in der Hauptentstaubungsanlage, da dicke Schleifstaube bereits im vorhinein ausgesondert werden. Dieser Vorgang verlängert entscheidend die Lebensdauer des Filtermaterials. Auch kann der Kammerentstauber OK als.
Partikelabscheider in Prozessen eingesetzt werden, in denen grobe Partikel wieder verwendet werden sollen. Mit diesen Fällen haben wir unter anderem in Produktionsprozessen (z.B. in Bitumenmischwerken) zu tun.
Die Abmessungen der Verbindungskanäle, welche den Abgasstrom in den Entstauber leitet, haben vergleichbare Anschlussmaße wie der Kammerentstauber, was dessen einfacher Konstruktion zu verdanken ist. Standardmäßig sind die Kammerentstauber OK in den Größenausführungen, im Leistungsbereich.
Geringe Herstellungskosten
Geringe Größe, einfache Bauweise und unkomplizierte Bedienung