Allgemeine InformationenIBS G60 ist eine gravimetrische mobile Mischanlage zur Vor-Ort-Produktion von Beton, Kaltasphalt und anderen zementären Gemischen. Die Anlage umfasst zwei Zuschlagstofftrichter, einen 3 m³ Zementbehälter, einen Wassertank und optional ein oder zwei Additivbehälter. Das kompakte, mobile Layout ermöglicht die Montage auf Lkw oder Schiene für flexible Einsätze.
Anwendungen und Einsatzbereiche- Zur Produktion geeignet:
- Beton
- Kaltasphalt
- Kalt rezyklierter Asphalt
- Zementäre Gemische
- Bodenstabilisierung
- Econcrete
- Ecoflooring
GrundkonfigurationDie Grundkonfiguration deckt die Kernfunktionen ab, die für die Betonproduktion und ähnliche Gemische erforderlich sind.
- Zuschlagstoffdosierung
- Zementdosierung
- Wasserzuführung
- Rührwerk
- Steuerungssystem
ZusatzoptionenOptionale Komponenten zur Erweiterung der Funktionalität:
- Additivbehälter mit Dosiersystem
- Dosierung von Bitumenemulsion für Kaltasphalt
- Schmetterlingsventil für Zementdosierung
- Abdeckungen für Zuschlagstofftrichter
- Hydrauliksystem zur Positionierung des Mischers
- Zentralisiertes Schmiersystem
- Dieselaggregat
- Einstellbare Mischerdrehzahl (Frequenzumrichter)
- Drucker für Produktionsberichte
- Smartphone-/Tablet-Bedienoberfläche
- Fernsteuerung und Datenüberwachung
RührwerkDie Einheit ist mit einem 3,0 m Rührer ausgestattet, dessen Zutatenzuführungen am Beginn des Rührers liegen, um eine ausreichende Mischzeit sicherzustellen. Spiralwelle und Mischblätter ermöglichen kontinuierliches, gleichmäßiges Mischen. Eine abnehmbare Gummidichtung am Boden erleichtert die Reinigung. Der Mischer ist auf einer hydraulischen Aufhängung für Zugänglichkeit und Wartung montiert; zentrale Schmierung ist für kritische Komponenten vorgesehen.
ZementdosierungDas Zementsystem besteht aus einem 3 m³ Behälter auf vier Wägezellen und einer Förderschnecke, angetrieben von einem bürstenlosen Synchronmotor mit Getriebe für präzise Dosierung in Echtzeit. Ein automatisch gesteuertes Schmetterlingsventil verhindert Feuchteeintrag und Leckagen im Stillstand. Die Förderschnecke ist für Wartungszwecke demontierbar.
ZuschlagstoffdosierungDie Zuschlagstoffdosierung verwendet zwei 5 m³ Trichter, jeweils auf vier Wägezellen, und zwei Bandförderer zur Zuführung zum Mischer. Antriebe der Förderer und der Zementdosierung arbeiten mit bürstenlosen Synchronmotoren für genaue Dosierung. Fördererlager sind an die zentrale Schmierung angeschlossen; Förderer sind trennbar für Wartung.
WasserzufuhrDas Wassersystem umfasst Pumpe, Edelstahltank, Leitungen und einen Durchflussmesser für kontrollierte Dosierung. Rohrleitungen sind wartungsfreundlich trennbar; Materialien sind für den harten Feldeinsatz ausgelegt.
SteuerungssystemDie Steuerung basiert auf einem PLC SIMATIC S7 mit Siemens-Komponenten. Der Schaltschrank ist nach IP65 ausgeführt und die Kabel sind gegen elektromagnetische Störungen abgeschirmt. Alle Dosierungen laufen in geschlossenen Regelkreisen. Ein benutzerfreundliches HMI bietet Zugriff auf Rezepte, Parameter, Diagnosen und Produktionsdaten.
Maschinenkomponenten / Optionale Ausrüstung (Übersicht)- Additive: ein oder zwei Dosiersysteme mit Behälter, Pumpe, Durchflusssensor und Leitungen
- Bitumen: Emulsionsdosiersystem mit beheizter Pumpe und Durchfluss-/Temperatursensoren
- Ventil: elektrisches Schmetterlingsventil für den Zementtrichter
- Plane: Schutzdach für widrige Witterungsbedingungen
- Hydraulik: Positioniersystem für den Mischer mit Zylindern und Leistungseinheit
- Schmierung: optionales zentrales Schmierstoffsystem (LINCOLN)
- Generator: optionales Dieselaggregat ca. 36 kW
- Mischerdrehzahlregelung: Option Frequenzumrichter
- Drucker: Thermodrucker für Produktionsaufzeichnungen
- Fernzugriff: Smartphone-/Tablet-Schnittstelle und sichere Fernüberwachung
Technische Daten- Mixer-Länge: 3,0 m
- Mixer-Design: Spiralwelle mit Mischblättern; abnehmbare Gummidichtung; Option zentrale Schmierung
- Zementbehältervolumen: 3 m³
- Zementdosierung: Förderschnecke mit bürstenlosem Synchronmotor und Getriebe; Wägezellen; Option Schmetterlingsventil
- Zuschlagstofftrichter: zwei Trichter à 5 m³; jeweils auf 4 Wägezellen
- Zuschlagstoffförderung: zwei Bandförderer; Antriebe mit Synchronmotoren; Lager an zentrale Schmierung angeschlossen
- Wasserdosierung: Pumpe, Edelstahltank/Leitungen, Durchflussmesser
- Additive: optional 1 oder 2 Dosierbehälter mit Pumpen und Durchflusssensoren
- Steuerung: PLC SIMATIC S7, Siemens-Komponenten, HMI, geschlossene Regelkreise
- Schaltschrank: IP65; geschirmte Kabel
- Optionale Energieversorgung: Dieselaggregat (~36 kW)
- Für mobilen Einsatz auf Lkw oder Schiene ausgelegt; kompakte Bauweise