Das IR02 ist ein Pyrgeometer zur Messung der langwelligen Bestrahlungsstärke in meteorologischen Anwendungen. Das Gerät kann beheizt werden, was die Messgenauigkeit verbessert, da es die Ablagerung von Tau und Frost auf dem Fenster verringert. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das IR02 sehr beliebt und wird häufig in landwirtschaftlichen Netzwerken eingesetzt.
Das IR02 misst die von einer ebenen Fläche empfangene langwellige oder ferninfrarote Strahlung (FIR) in W/m² aus einem Blickwinkel von etwa 150°. Langwellige Strahlung ist der Teil der atmosphärischen Strahlung, der nicht von der Sonne emittiert wird. Der tatsächliche Sichtwinkel beträgt zwar nicht die idealen 180°, aber durch die Verkleinerung ist es möglich, das IR02 zu einem attraktiven Preis anzubieten, wobei die Genauigkeit nur geringfügig leidet. Das IR02 hat ein Fenster mit einer Öffnung von 4,5 x 10-⁶ m und ist damit sowohl für Tag- als auch für Nachtbeobachtungen geeignet.
Vorteile
Das Pyrgeometer IR02 hat eine hohe Empfindlichkeit. Bei ausreichendem Eingangssignal trägt ein typischer Datenlogger nicht mehr zur Unsicherheit der Messung bei. Außerdem verfügt es über eine eingebaute Heizung, die Kondensation auf dem Pyrgeometerfenster verhindert, die sonst zu erheblichen Messfehlern führen kann.
Betrieb
Die Verwendung des IR02 ist einfach. Es lässt sich direkt an gängige Datenerfassungssysteme anschließen. Die Bestrahlungsstärke in W/m² wird berechnet, indem der Ausgang des IR02, eine kleine Spannung, durch die Empfindlichkeit geteilt wird, wobei auch die vom Sensor selbst abgestrahlte Wärme berücksichtigt wird (Stefan-Boltzmann-Gesetz). Die Empfindlichkeit ist auf dem Produktzertifikat des IR02 angegeben.
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