Crimpmaschinen arbeiten mit mechanischer Radialkompression (ohne Hitze/Schweißen zum Schutz des thermoplastischen Liners und der Faserverstärkung). Zunächst wird das RTP-Ende in ein passendes Metall-Crimp-Fitting eingeführt, dann werden die segmentierten Gesenke der Maschine an der Außenfläche des Fittings ausgerichtet, um die Konzentrizität zu gewährleisten. Die hydraulisch angetriebenen Gesenke schließen sich dann radial und üben einen gleichmäßigen Druck auf den Metallfitting aus. Wenn sich der Metallfitting nach innen verformt, klemmt er den Außenmantel des RTP fest und überträgt die Kraft auf die Faserverstärkung und den Innenliner, so dass sich der Liner an die innere Struktur des Fittings anpasst. Die Rillen des Fittings graben sich in die Rohrschichten ein und bilden eine mechanische Verriegelung. Sobald der voreingestellte Druck erreicht ist, ziehen sich die Matrizen zurück, so dass der verformte Fitting dauerhaft mit dem RTP verriegelt ist. So entsteht eine leckdichte Abdichtung gegen den Innendruck und eine Anti-Pull-Struktur, die ein axiales Lösen verhindert.
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