Entwicklung eines Unterwasserantriebssystems für die Macao-Pagode
Die größte Herausforderung beim Macao-Pagoden-Projekt war nicht der Motor selbst, sondern die Gewährleistung langfristiger Zuverlässigkeit in einer Unterwasserumgebung.
Anstatt uns ausschließlich auf dynamische Wellendichtungen zu verlassen – die mit der Zeit unweigerlich verschleißen –, haben wir das System so konzipiert, dass deren Anzahl auf ein Minimum reduziert wurde. Die Batterien und die Steuerelektronik wurden in einem abgedichteten Gehäuse untergebracht, während der Motor und das Getriebe in einem separaten Fach untergebracht wurden, das über abgedichtete elektrische und pneumatische Durchführungen verbunden war.
Um die Zuverlässigkeit weiter zu verbessern, wurden alle Gehäuse mithilfe einer Tauchflasche und eines speziell eingestellten Druckreglers unter leichtem Überdruck gehalten. Im Falle eines Dichtungsversagens entwich die Luft nach außen, anstatt Wasser eindringen zu lassen, während Druckverlust oder Luftblasen eine sofortige Leckageerkennung ermöglichten.
Die Steuerschalter wurden magnetisch betätigt, wodurch mechanische Durchführungen durch das Gehäuse vermieden und zusätzliche dynamische Dichtungen überflüssig wurden.
Diese innovative Architektur bot die für den kontinuierlichen Unterwasserbetrieb erforderliche Zuverlässigkeit und Sicherheit und gewährleistete jahrelangen zuverlässigen Betrieb in einer permanenten öffentlichen Attraktion, in der jeder unerwartete Ausfall die Vorführungen für Tausende von Besuchern unterbrochen hätte.
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