Der Reaktor ist die wesentliche Vorrichtung bei der Herstellung von Synthesemolekülen mit Hilfe von Batchprozessen.
Die Prozesstemperatur wird durch eine Ausrüstung mit der Bezeichnung: Energiemodul, Thermo-Skid, Heiz- und Kühl-Skid oder „Monofluid“-Kreislauf gesteuert.
Der Reaktor ist definiert durch:
– Eine Kapazität von 5 Litern bis zu 40.000 Litern je nach Masse der herzustellenden Charge.
– Ein Material, das der Korrosion durch die verwendeten Reagenzien und sogar der Korrosion durch die während der Reaktionen „entstehenden“ Moleküle widersteht.
– Ein Programm von Drücken, im allgemeinen zwischen dem Vakuum und 6 Bar, gelegentlich aber auch von 25, 30 Bar oder mehr bei Hydrierungen.
– Ein Programm von Temperaturen, im allgemeinen zwischen –20 und + 150°C, gelegentlich aber auch mit niedrigeren Temperaturen für sogenannte „kryogene“ Reaktoren oder mit höheren Temperaturen zur Destillation schwerer Produkte.
Der Reaktor wird manchmal gebaut und installiert, um ein spezifisches Molekül nach einem präzisen Reaktionsweg herzustellen.
Aber der Reaktor ist am häufigsten polyvalent, um auf Anfrage verschiedene Moleküle gemäß vielfältigen Reaktionsmethoden innerhalb der Druck- und Temperaturbereiche des Geräts herzustellen.
Das Reaktionsmedium wird auf die erforderliche Temperatur gebracht und die Temperatur wird reguliert, indem eine Flüssigkeit im Doppelmantel des Geräts zirkuliert.
Die beiden verwendeten Regulationstechnologien sind die Direkteinspritzung eines Betriebsmediums in den Doppelmantel und die Kreislaufmethode, die man als „Monofluid“ bezeichnet.
Das Energiemodul ist die Lösung der Feinchemie zum Erhitzen.