RLV-Vapormatikstarter werden eingesetzt, wenn die angetriebenen Maschinen eine große Trägheit aufweisen oder wenn die Nennleistung der anlaufenden / angetriebenen Maschine gering ist. Sie haben die folgenden Vorteile:
Verlässlichkeit
- Keine beweglichen Teile, außer dem Kurzschlussschütz
- Unempfindlich gegen feuchte, staubige oder korrosive Atmosphären
Einsparungen
- Kabeleinsparung: integrierte Schütze
- Erleichterte Installation neben Motoren
- Erheblich reduzierter elektrischer und mechanischer Wartungsaufwand
- Konkurrenzfähiger Preis
Anpassungsfähigkeit
- Leichte Anpassung für "maßgeschneiderte" Startbedingungen und Umrüstung auf verschiedene Antriebe.
Das Funktionsprinzip
Das Startprinzip basiert auf dem Unterschied im Widerstand zwischen einem flüssigen Elektrolyten und seinem Dampf, der sich in einer Elektrodenkammer befindet. Der anfängliche Rotorstrom führt zu einer sofortigen teilweisen Verdampfung des Elektrolyten, wodurch sich Widerstand und Anlaufmoment sofort auf optimale Werte einstellen. Während des Hochlaufs sinkt der Widerstand durch die thermischen Wechselwirkungen allmählich. Ein zeitgesteuertes Schütz schließt dann den niedrigen Restwiderstand kurz. Das Anlaufmoment wird entsprechend den Anforderungen der angetriebenen Maschine oder der Strombegrenzung bestimmt.
Weitere Merkmale
Elektrolyt - Zusammensetzung : In Pulver- oder Kristallform zum Mischen mit Trinkwasser und Verdunstungsschutzöl Elektrolyttemperatur wird durch Thermostat geregelt: - M15 / M35 / M70: 10 A / 220 V, 8 A / 380 V oder 5 A / 500 V - M350: 9 A / 380 V Elektrolytstand: - M15 / M35 / M70: Durch Einfüllstutzen - M350: Durch magnetisch betätigten Schwimmerschalter (250 V - 60 VA) in jeder Kammer
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